"Wege entstehen dadurch,
dass man sie geht."
- Franz Kafka
"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen."
- J. W. von Goethe
"Was Kinder brauchen: Wurzeln und Flügel"
(frei formuliert nach J. W. von Goethe)
"Es kann dir jemand die Tür öffnen,
aber hindurchgehen musst du selbst."
- Konfuzius
"In jeder Schwierigkeit lebt die Möglichkeit."
- Albert Einstein
"Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig."
- Charles Dickens

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Zwangsstörungen dauerhaft im Griff

Bei Zwangsstörungen leidet der Betroffene unter sich immer wieder aufdrängenden unsinnigen Gedanken oder Vorstellungen (Zwangsgedanken). Zwangshandlungen sind Handlungen, die nach einem bestimmten Ritual durchgeführt werden müssen.

Beispiel:

Wenn Paul seine Wohnung verlassen möchte, muss er viel Zeit dafür einplanen, da er vieles kontrollieren muss. Er schaut mehrfach nach, ob alle Fenster geschlossen sind. Dabei schiebt er den Fenstergriff mindestens drei Mal hoch und runter, bis er die Sicherheit hat, dass das Fenster definitiv geschlossen ist. Er kontrolliert viele Male, ob der Ofen aus ist, alle elektrischen Geräte abgeschaltet und deren Stecker aus der Steckdose gezogen sind etc. An der Haustür hält er sich oftmals besonders lange auf, um sicherzustellen, dass sie verschlossen ist.

Paul ist begleitet von Angst, dass ein Unglück passieren könnte. Er fürchtet, dass die Wohnung abbrennen könnte und er die Verantwortung dafür tragen müsse. Er denkt daran, dass anderen etwas passieren könnte, er fühlt sich in besonderem Maße verantwortlich. Zudem sorgt er sich, dass jemand einbrechen könnte. Diese Gedanken kreisen in seinem Kopf und verursachen Stress und Angst bei Paul.

Das Beispiel verdeutlicht das Störungsbild:

Ein aufdringlicher Gedanke (es könnte brennen) führt zu einer Bewertung und dem Beimessen von Bedeutung (das wäre schrecklich, ich wäre schuld), was wiederum ein unangenehmes Gefühl (Angst) auslöst. Um das unangenehme Gefühl zu verlieren, tut der Zwangsbetroffene alles Nötige (auf der Verhaltensebene), um die gefürchtete Situation zu vermeiden (kontrollieren).

Ein Leben ohne Zwangsstörungen ist möglich –
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Mit verhaltenstherapeutischen Ansätzen zum Erfolg

Die Zwangsstörung zeichnet sich häufig bereits in der Adoleszenz ab und entwickelt sich in aller Regel spätestens im jungen Erwachsenenalter. Die Wahrscheinlichkeit, zu erkranken, liegt zwischen 1 und 3 Prozent. Ein chronischer Verlauf ist bei diesem Störungsbild häufig zu sehen. Die Verhaltenstherapie stellt aktuell die beste Behandlungsform der Zwangsstörung dar. Die kognitive Verhaltenstherapie sowie das Expositions- bzw. Konfrontationsverfahren gehören zu den elementaren Behandlungsmöglichkeiten.

Für den Klienten ist es wichtig, zu lernen, dass das Kontrollieren bzw. Ausführen von Zwangshandlungen langfristig eine sehr schädigende Auswirkung auf die Entwicklung der Störung hat. Der Therapeut wird den Betroffenen unterstützen, die Angst aushalten zu können (Konfrontation), und dem Betroffenen neue Strategien vermitteln, z. B. Anteile der achtsamkeitsbasierten Therapie. Besuchen Sie mich gerne für ein erstes Gespräch in meiner Praxis in Mülheim an der Ruhr!

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