"Wege entstehen dadurch,
dass man sie geht."
- Franz Kafka
"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen."
- J. W. von Goethe
"Was Kinder brauchen: Wurzeln und Flügel"
(frei formuliert nach J. W. von Goethe)
"Es kann dir jemand die Tür öffnen,
aber hindurchgehen musst du selbst."
- Konfuzius
"In jeder Schwierigkeit lebt die Möglichkeit."
- Albert Einstein
"Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig."
- Charles Dickens

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Depressive Störungen erkennen und lösen

Bei depressiven Störungen handelt es sich um eine Störungsgruppe, die mit einer Veränderung und Beeinträchtigung der Stimmung einhergeht. Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen, jede vierte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens und jeder achte Mann. Im Kindes- bzw. Jugendalter liegt die Wahrscheinlichkeit, eine depressive Phase zu erleiden, zwischen 2 und 8 Prozent. Mit der Adoleszenz steigt die Häufigkeit deutlich. Bei Kindern stehen eher Angstsymptome, körperliche Beschwerden, Alpträume oder Verhaltensprobleme im Vordergrund. Jugendliche zeigen sich verstärkt gereizt und unglücklich. Häufiger kommt es hier zu suizidalen Gedanken.

Typische Symptome der Depression:

  • Verlust von Freude
  • Niedergeschlagenheit
  • Motivationslosigkeit
  • Interessenverlust
  • Körperliche Beschwerden
  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Selbstwertprobleme
  • Schuldgefühle
  • Rückzugsverhalten

Wenn Sie oder ein Familienmitglied unter einer Depression leiden/leidet, dann ist eine Verhaltenstherapie der richtige Weg. Vereinbaren Sie einen Termin in meiner Praxis in Mülheim an der Ruhr.

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Das Störungsbild

Es gibt verschiedene Erklärungsmodelle der Depression. Beck spricht davon, dass bei Depressiven dysfunktionale kognitive Schemata vorliegen, wodurch die Betroffenen Situationen oder Erfahrungen unrealistisch negativ beurteilen.

Beispiel:

Anna möchte einen neuen Job finden. Sie hat bereits mehrere Vorstellungsgespräche gehabt, ist jedoch erfolglos geblieben. Sie wird erneut zu einem Gespräch eingeladen und geht mit folgenden Überzeugungen und Gedanken in das Gespräch: „Die werden mich eh wieder nicht nehmen. Ich habe kein gutes Zeugnis, ich sehe schrecklich aus und mich gut präsentieren kann ich auch nicht. Das wird nie was mit mir. Mich will eh keiner. Das war schon immer so…“

Bei Anna bestehen selbstkritische Grundüberzeugungen und eine negative Erwartungshaltung hinsichtlich des Gesprächs. Ihre Gedanken sind nicht zielführend und hilfreich. An diesem Beispiel kann verdeutlicht werden, inwieweit eine Psychotherapie bzw. eine psychotherapeutische Behandlung helfen kann. Es gibt verschiedene Therapieschulen, hier sollen nun einige Behandlungsmöglichkeiten der Verhaltenstherapie aufgezeigt werden.

Mögliche Therapieansätze

Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist ein erfolgreiches Verfahren, um negative Gedankenstrukturen zu verändern und in eine konstruktive, hilfreiche Richtung zu lenken. Das ABC-Schema wird in der Therapie gern als Strategie angeboten, um kognitive Schemata umzustrukturieren. Zudem steht bei der Behandlung der Depression im Vordergrund, wieder angenehme Aktivitäten in den Alltag zu integrieren, damit der Betroffene positive Erfahrungen sammeln kann, z.B. durch Sport oder Verabredungen mit Freunden. Dazu arbeitet der Therapeut einen Wochenplan mit dem Klienten aus.

Weiter ist es vonnöten, dass der Klient im Rahmen der Verhaltenstherapie Problemlösestrategien erwirbt, um zukünftig besser mit Schwierigkeiten umgehen zu können. Häufig berichten Klienten von einem schlechten Selbstbild, daher ist die Steigerung des Selbstwertgefühls wichtig.

Je nach Schweregrad der Depression kann eine Kurzzeittherapie ausreichend sein. Wenn die Symptomatik jedoch schwerwiegender ist, dann wird die Therapie länger andauern, um Veränderungen und Erfolge erreichen zu können.

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