Title: Zwangsstörungen
Author: RegioHelden
Published: 15. April 2021
Last modified: 7. Februar 2024

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# Zwangsstörungen dauerhaft im Griff

Bei Zwangsstörungen leidet der Betroffene unter sich immer wieder **aufdrängenden
unsinnigen Gedanken oder Vorstellungen** (Zwangsgedanken). Zwangshandlungen sind
Handlungen, die nach einem bestimmten Ritual durchgeführt werden müssen.

**Beispiel:**

Wenn Paul seine Wohnung verlassen möchte, muss er viel Zeit dafür einplanen, da 
er **vieles kontrollieren** muss. Er schaut mehrfach nach, ob alle Fenster geschlossen
sind. Dabei schiebt er den Fenstergriff mindestens drei Mal hoch und runter, bis
er die Sicherheit hat, dass das Fenster definitiv geschlossen ist. Er kontrolliert
viele Male, ob der Ofen aus ist, alle elektrischen Geräte abgeschaltet und deren
Stecker aus der Steckdose gezogen sind etc. An der Haustür hält er sich oftmals 
besonders lange auf, um sicherzustellen, dass sie verschlossen ist.

Paul ist begleitet von **Angst, dass ein Unglück passieren könnte**. Er fürchtet,
dass die Wohnung abbrennen könnte und er die Verantwortung dafür tragen müsse. Er
denkt daran, dass anderen etwas passieren könnte, er fühlt sich in besonderem Maße
verantwortlich. Zudem sorgt er sich, dass jemand einbrechen könnte. Diese Gedanken
kreisen in seinem Kopf und verursachen Stress und Angst bei Paul.

Das Beispiel verdeutlicht das Störungsbild:

Ein aufdringlicher Gedanke (es könnte brennen) führt zu einer Bewertung und dem 
Beimessen von Bedeutung (das wäre schrecklich, ich wäre schuld), was wiederum ein
unangenehmes Gefühl (Angst) auslöst. Um das unangenehme Gefühl zu verlieren, tut
der Zwangsbetroffene alles Nötige (auf der Verhaltensebene), um **die gefürchtete
Situation zu vermeiden** (kontrollieren).

Ein Leben ohne Zwangsstörungen ist möglich –
nehmen Sie Kontakt mit mir auf!Tel.:
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## Mit verhaltenstherapeutischen Ansätzen zum Erfolg

Die Zwangsstörung zeichnet sich häufig bereits in der Adoleszenz ab und entwickelt
sich in aller Regel **spätestens im jungen Erwachsenenalter**. Die Wahrscheinlichkeit,
zu erkranken, liegt zwischen 1 und 3 Prozent. Ein chronischer Verlauf ist bei diesem
Störungsbild häufig zu sehen. Die Verhaltenstherapie stellt aktuell die beste Behandlungsform
der Zwangsstörung dar. Die **kognitive Verhaltenstherapie** sowie das Expositions-
bzw. Konfrontationsverfahren gehören zu den elementaren Behandlungsmöglichkeiten.

Für den Klienten ist es wichtig, zu lernen, dass das Kontrollieren bzw. Ausführen
von Zwangshandlungen langfristig eine sehr schädigende Auswirkung auf die Entwicklung
der Störung hat. Der Therapeut wird **den Betroffenen unterstützen, die Angst aushalten
zu können** (Konfrontation), und dem Betroffenen neue Strategien vermitteln, z. 
B. Anteile der achtsamkeitsbasierten Therapie. Besuchen Sie mich gerne für ein erstes
Gespräch in meiner Praxis in Mülheim an der Ruhr!

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In meiner Praxis für Psychotherapie beschäftige ich mich mit der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
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